Dieses Gemälde erzählt von der Reise der Japaljarri und der Jungarrayi Männer. Diese machten sich auf den Weg von Kurlurngalinypa (in der Nähe von Lajamanu) nach Yanjirlpirri (westlich von Yuendumu) und dann weiter zum Lake Mackay an der Grenze zu Westaustralien. Auf der Reise vollzogen sie Initiationszeremonien für junge Männer (kurdiji). Auch die Frauen tanzten für diese Zeremonien. Die Stätte, die in diesem Bild beschrieben wird, heißt Yanjirlpirri (Stern). Dort befinden sich ein niedriger Hügel und eine Wasserstelle. Die Bedeutung dieses Ortes kann nicht genug unterstrichen werden, da Jungen von so weit her wie von Pitjanjatjara im Süden und Lajamanu im Norden hierher zur Initiation gebracht werden. Während der Zeremonie tragen die Männer einen weißen Federschmuck (jinjirla) an beiden Seiten ihres Kopfes sowie geschnitzte Holzsterne. Diese werden auch als Teil der Sandbilder, die für dieses Men’s Business geschaffen werden, auf den Boden gelegt. In zeitgenössischen Warlpiri Gemälden werden Elemente der traditionellen Ikonographie dazu verwendet, die Schöpfungsgeschichte (Jukurrpa) und damit verbundene Stätten darzustellen. Schlangenwein (ngalyipi) wird oft als lange, kurvige Linien abgebildet und dazu verwendet, die Zeremoniespeere (witi) senkrecht an das Schienbein der tanzenden Eingeweihten zu befestigen. Diese Zeremoniespeere werden gewöhnlich als lange gerade Linien dargestellt und die Sterne (yanjirlpirri) als weiße Kreise / Kringel.
Das Gemälde steht unter besonderem Schutz. Jegliche Form der Abbildung, auch von Teilen, erfordert die Genehmigung des Künstlers, bei deren Beschaffung wir gerne behilflich sind.