Das Gemälde stellt die Felsstätte Pinpirrnga oder Desert Bore dar. Diese ist umgeben von Sandhügeln an einer Seite und Mulga-Bäumen auf der anderen und liegt wenig nördlich der Gemeinde Kintore. Die Traumzeitgeschichte, die mit dieser Stätte in Verbindung steht, handelt von zwei weiblichen Ahnen, die aus dem Osten zu der Stätte Pinpirrnga reisten. Die Frauen waren weit gelaufen und sehr durstig, als sie in Pinpirrnga ankamen. Dort aber gab es kein Wasser. Die Frauen sangen dann die Lieder, die zu dieser Stätte gehören und stachen ihre Grabstöcke (nulla nullas) in den Boden, wodurch ein großes Felsloch entstand. Die Frauen entfernten später ihre Grabstöcke aus dem Boden und legten sie nieder, wo sie sich dann in zwei kleinere Felslöcher verwandelten. An dieser Stätte sammelten die Frauen die essbaren Beeren des kleinen Strauches Solanum centrale, die als kampurarrpa oder Buschrosinen bekannt sind. Diese Beeren können direkt vom Strauch gegessen wer-den, werden aber auch manchmal zu einer Paste verarbeitet und auf den Kohlen gegart, wobei eine Art Fla-denbrot entsteht.
Das Gemälde steht unter besonderem Schutz. Jegliche Form der Abbildung, auch von Teilen, erfordert die Genehmigung des Künstlers, bei deren Beschaffung wir gerne behilflich sind.