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Josephine Napurrula: o. T.


Détail

  • No.:RK0437
  • Technique:Acrylique sur lin
  • Taille:55 × 61 cm
  • Année:2010
  • Région:Kintore
  • Centre d'Art:Papunya Tula Artists
  • Status:

In diesem Gemälde sind Zeichen dargestellt, die mit der Stätte von Tjukurla in Western Australia in Verbindung stehen, in deren Nähe sich heute die Gemeinde befindet.
In der Traumzeit versammelte sich eine Gruppe von Frauen bei Tjukurla, um die Tänze zu tanzen und die Lieder zu singen, die zu diesem Gebiet gehören. Dort stellten die Frauen auch Haarschnüre her, um nyim-parra (Haarschnurröcke) daraus zu machen, die bei Zeremonien getragen werden. Die welligen Linien in diesem Gemälde stellen die nyimparra dar.
Die Frauen reisten später in Richtung Norden in die  Gegend um Kintore. Auf ihrer Reise sammelten sie große Mengen der essbaren Frucht pura (in Pintupi auch als pintalypa bekannt) oder Buschtomate von dem kleinen Strauch Solanum chippendalei. Die Frucht hat die Größe einer kleinen Aprikose und kann, nachdem die Samen entfernt wurden, für lange Zeit gelagert werden, wenn man die Frucht halbiert und auf einen Stock aufspießt.
Die Frauen sammelten auch mangata (Quandong) von dem kleinen Baum Santalum acuminatum, ein sehr nachgefragtes traditionelles Grundnahrungsmittel in dieser Region wie auch die essbaren Beeren des kleinen Strauches Solanum centrale, die als kampurarrpa oder Wüstenrosinen bekannt sind. Diese Beeren kann man direkt vom Strauch essen, sie werden aber manchmal auch in eine Paste gerieben und in den Kohlen zu einer Art Fladenbrot gebacken.


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