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Paddy Stewart Japaljarri: Manja Jukurrpa


Details

  • No.:RK0379
  • Medium:Acrylic on Linen
  • Size:152 × 61 cm
  • Year:2008
  • Region:Yuendumu
  • Art Centre:Warlukurlangu Artists
  • Anmerkung:Museum Acquisitions
  • Status:

Manja Jukurrpa (Mulga-Baum Dreaming, Acacia aneura) bezieht sich auf eine Akazienart, die überall in der südlichen Tanami Wüste um Yuendumu und westlich davon vorkommt. Der Munga-Baum ist von großer wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung für die Warlpiri (yapa), und zwar nicht nur, weil es sich dabei um eine der vorherrschenden Pflanzenarten der Region handelt, sondern auch wegen ihres technologischen und kulturellen Nutzens und Wertes. Der Munga-Baum liefert essbare Samen, larrunka (Frucht des Mulga-Baumes) und sondert einen süßen genießbaren Saft (kurnpu) ab. Die Samen können roh gegessen werden oder werden zu Mehl gemahlen, aus dem man Fladenbrot macht. Da Munga-Holz hart ist, wird es zur Herstellung von einer Vielzahl von Werkzeugen und Waffen benutzt, wie z. B. Boomerangs (karli), „tötende Boomerangs“ (wirlki-wirlki), Schilde (kurduji), Speere und Keulen (kuturu). In der Manja Jukurrpa steht Pikilyi (Vaughan Springs) im Zentrum, das westlich von Yuendumu liegt.
In zeitgenössischen Warlpiri Gemälden werden Elemente der traditionellen Ikonographie dazu verwendet, die Schöpfungsgeschichte (Jukurrpa) und damit verbundene Stätten darzustellen. Eine Vielfalt von Bildern und Zeichen wird dazu verwendet, die unterschiedlichen Teile dieser Story darzustellen.


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