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Shorty Robertson Jangala: Ngapa Jukurrpa


Details

  • No.:RK0397
  • Medium:Acrylic on Linen
  • Size:183 × 122 cm
  • Year:2009
  • Region:Yuendumu
  • Art Centre:Warlukurlangu Artists
  • Anmerkung:Museum Acquisitions
  • Status:

Die Stätte, die in diesem Gemälde dargestellt ist, heißt Puyurru und liegt westlich von Yuendumu. In den normalerweise ausgetrockneten Bachbetten gibt es Sickerwasserstellen oder natürliche Brunnen.
Zwei Jangala Männer, beide Regenmacher, sangen den Regen herbei, wodurch sich ein gewaltiger Sturm entfesselte, der über das Land zog und Blitze einschlagen ließ. Dieser Sturm traf auf einen anderen Sturm von Wapurtali im Westen, wurde von einem kirrkarlan (Habichtfalke, Falco berigora) in die Lüfte gehoben und noch weiter nach Westen getragen bis der Falke den Sturm in Purlungyanu fallen ließ, wo ein riesiges Sumpfgebiet entstand. In Puyurru grub der Vogel eine riesige Schlange aus, warnayarra (die Regenbogenschlange), die dann Wasser trug, um den großen See Jillyiumpa, nahe einer Outstation in diesem Land, zu erschaffen. Diese Geschichte gehört den Jangala Männern und Nangala Frauen.

In zeitgenössischen Warlpiri Gemälden werden Elemente der traditionellen Ikonographie dazu verwendet, die Schöpfungsgeschichte (Jukurrpa) und damit verbundene Stätten darzustellen. In vielen Gemälden dieser Schöpfungsgeschichte stellen Schlangenlinien und gerade Linien ngawarra (Fluten) dar, die durch das Land strömen. In Darstellungen dieser Geschichte finden sich als häufige Motive kleine Kreise, die für die mulju (Sumpflöcher) stehen und kurze, horizontal verlaufende Linien, die die mangkurdu (Quellwolken, Cumuli und Haufenschichtwolken, Stratocumuli) abbilden.


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